Rei Ishizaka, Barockoboe

Rei Ishizaka wurde in Japan geboren und lebt seit 1999 in Mailand.

Sie absolvierte ein Studium in moderner Oboe an der Kunstuniversität von Kyoto. Danach zog sie nach Italien, um bei Paolo Grazzi Barockoboe zu studieren, zuerst an der Civica Scuola di Musica di Milano und dann am Conservatorio F. E. dall’Abaco in Verona, wo sie 2004 ihre Diplomprüfung mit Auszeichnung ablegte.

Sie verbindet eine intensive Zusammenarbeit mit führenden Originalklang-Ensembles und Barockorchestern wie z. B. Accademia Bizantina (Ottavio Dantone), Europa Galante (Fabio Biondi), La Risonanza (Fabio Bonizzoni), Academia Montis Regalis (Alessandro De Marchi), Ensemble Zefiro (Alfredo Bernardini), Atalanta Fugiens (Vanni Moretto), Il Complesso Barocco (Alan Curtis), Venice Baroque Orchestra (Andrea Marcon), Bach Collegium Japan (Masaaki Suzuki), La Venexiana (Claudio Cavina), La Divina Armonia (Lorenzo Ghielmi), Il Pomo d’Oro (Riccardo Minasi), Modo Antiquo (Federico Sardelli) und La Cappella Della Pietà de’ Turchini (Antonio Florio).

Mit diesen Klangkörpern konzertierte sie in den wichtigsten Konzertsälen in Europa, der USA, China und Japan.

Ihre künstlerische Tätigkeit ist auch in etlichen CD-Aufnahmen festgehalten.

Als Solistin trat Rei Ishizaka mit diversen Vivaldi-Konzerten u. a. an der Opéra Royal (Château de Versailles), dem Théâtre des Champs-Élysées (Paris) und der Hagia Eirene in Istanbul auf.

Mariella Cuchiero, Blockflöte und Barockoboe

Die geborene Linzerin absolvierte ihr Blockflöten- und Instrumentalpädagogik-Studium an der Anton-Bruckner-Privatuniversität bei Michael Oman und am Mozarteum Salzburg bei Carin van Heerden, jeweils mit Auszeichnung. Meisterkurse bei Kees Boeke, Walter van Hauwe, Han Tol und dem Amsterdam Loeki Stardust Quartett ergänzten ihre künstlerische Ausbildung.

Mit dem Blockflötentrio „tricorders“ war sie Preisträgerin bei mehreren Wettbewerben wie z. B. dem Gradus ad Parnassum (Österreich) und dem Premio Bonporti (Italien).

Ihr Interesse für die Oboe führte Mariella Cuchiero an das Conservatorio F. E. dall’Abaco in Verona, wo sie bei Paolo Grazzi Barockoboe studierte, sowie zu Kursen mit dem Ensemble Zefiro.

Als Oboistin und/oder Blockflötistin musiziert sie mit Originalklangensembles wie etwa Barucco, Capella Leopoldina, Bach Consort, Neue Münchner Hofkapelle, Academia Montis Regalis und dem Irish Baroque Orchestra. Weiters wirkt sie regelmäßig beim Bach-Kantaten-Zyklus im Wiener Konzerthaus unter der Leitung von Luca Pianca mit.

Wiederholte Kooperationen mit dem Brucknerorchester bei Musiktheaterproduktionen am Linzer Landestheater und CD-Einspielungen (u. a. bei Sony/DHM und Gramola) vervollständigen ihr künstlerisches Schaffen.

Ein besonderes Anliegen ist ihr zudem ihre bereits langjährige Unterrichtstätigkeit an der Musikschule Linz in den Bereichen Blockflöte und Ensemble.

Sieglinde Grössinger, Traversflöte

Die Salzburgerin studierte Querflöte und Traversflöte in Wien, Graz, Oslo, Amsterdam und Brüssel. Zu ihren Lehrern zählten Dieter Flury, Robert Wolf, Torkil Bye, Abbie de Quant und für die Traversflöte Barthold Kuijken, Frank Theuns und Marten Root.

Rege Konzerttätigkeit in führenden Originalklangensembles wie Concentus Musicus Wien, L’Orfeo Barockorchester, Il Giardino Armonico, Armonia Atenea, Barucco Consort , Wiener Akademie, Bach Consort Wien, Salzburger Hofmusik, Münchner Hofkapelle, Dolce Risonanza, Harmony of Nations, Orchestra of the Age of Enlightenment u. a.

2018 wurde sie mit dem Ö1-Pasticcio Preis für ihre Ersteinspielungen der frühesten Wiener Flötenkonzerte zu Zeiten Maria Theresias mit dem eigenen Ensemble Klingekunst ausgezeichnet.

Mitglied des ensemble minui, sowie langjähriges Mitglied des Neue-Musik-Ensembles Platypus, mit dem sie unzählige Uraufführungen gestaltet hat.

Konzerte bei namhaften Festivals (Salzburger Festspiele, Mozartwoche Salzburg, Styriarte, Wien Modern, Klangspuren Schwaz, Jeunesse, Trigonale, Osterklang Wien, Brunnenthaler Konzertsommer, dem Barockfestival St. Pölten, u. a.), sowie Tourneen in Europa, Mittel-, Südamerika und Asien.

 www.sieglindegroessinger.at

 

Roswitha Dokalik, Barockgeige

Geboren in Wien. Violinstudium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Wien und am Konservatorium der Stadt Wien bei Eugenia Polatschek, sowie an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz bei Alfred Staar und Josef Sabaini. Instrumental- und Pädagogikstudien mit ausgezeichneten Erfolgen.

Studium der Barockvioline und historischen Aufführungspraxis bei Michi Gaigg an der Anton Bruckner Privatuniversität und Enrico Gatti am Koninklijk Conservatorium Den Haag, Diplome mit Auszeichnung.

Meisterklassen bei Lynn Blakeslee, Andrew Manze, Catherine Mackintosh, Maggie Faultless und Sigiswald Kuijken.

Während des Studiums Substitutin im Brucknerorchester Linz und Mitglied des European Union Baroque Orchestra (EUBO) 2004 und 2006.

Gründungsmitglied des Harmony of Nations Baroque Orchestra und Jerwood-Stipendiatin des Orchestra of the Age of Enlightenment. Zusammenarbeit und Impulse von  namhaften Musikern und Dirigenten wie  Sir Simon Rattle, Giovanni Antonini, Ton Koopman, Alfredo Bernardini, Lars Ulrik Mortensen, Jordi Savall, Andrew Manze, Christophe Rousset u. a.

Auftritte sowohl solistisch als auch im Ensemble bei renommierten Festivals in ganz Europa, CD-Aufnahmen und  Tourneen mit  L’Orfeo Barockorchester, Bach Consort Wien, Barucco, Les Talens Lyriques, Ricercar Consort, Ensemble Aurora, Pera Ensemble, Neue Hofkapelle Graz,  dolce risonanza, Phoenix Baroque Austria u. v. m.

Als Pädagogin unterrichtet sie an der Freien Musikschule Wien Violine, Viola und Kammermusik.

Ivan Calestani, Barockfagott

Ivan Calestani wurde in Parma (Italien) geboren und begann mit 13 Jahren am Conservatorio di Parma bei Prof. Leonardo Dosso sein Fagottstudium, das er 1995 mit Auszeichnung abschloss. Weitere Studien bei Sergio Azzolini, Klaus Thunemann und Daniele Damiano vervollständigten seine künstlerische Ausbildung.

Schon sehr früh verbanden ihn diverse Kooperationen mit Orchestern wie z. B. der Filarmonica Toscanini unter Lorin Maazel, dem Orchestra Haydn und dem Orchestra della Svizzera Italiana di Lugano.

Von 2004 bis 2011 war er als 2. Fagottist und Kontrafagottist am Teatro Lirico di Cagliari (Sardinien) engagiert.

Seit 2011 lebt und arbeitet er in Wien, u. a. mit dem RSO Wien, Wiener Kammerorchester, Tonkünstlerorchester Niederösterreich, Wiener Concertverein, Camerata Salzburg, Ensemble Kontrapunkte, Orchester Recreation Graz und dem Styriarte Festival Orchester.

Er beschäftigt sich weiters intensiv mit dem barocken und klassischen Fagott, wobei er durch Alberto Grazzi, Javier Zafra und Sergio Azzolini unterstützt und inspiriert wurde.

Ivan Calestani musiziert mit bedeutenden Barockorchestern wie z. B. Concentus Musicus Wien ,Freiburger Barockorchester, den Musiciens du Louvre, Ensemble Matheus, Europa Galante, I Barocchisti, Les Musiciens du Prince, Ensemble Zefiro und Wiener Akademie.

Riccardo Coelati Rama, Violone

Riccardo Coelati Rama studierte Kontrabass und Viola da gamba am Conservatorio F. E. dall’Abaco in Verona und diplomierte mit Auszeichnung.

2004 wurde er als Kontrabassist für das European Union Baroque Orchestra unter Lars Ulrik Mortensen ausgewählt.

Ihn verbindet eine enge Zusammenarbeit mit den relevantesten europäischen Orchestern und Ensembles der Originalklang-Szene, wie z. B. Europa Galante (Fabio Biondi), Ensemble Cordia, Ensemble Zefiro, Il Pomo d’Oro, Il Suonar Parlante (Vittorio Ghielmi), I Barocchisti (Diego Fasolis), Il Complesso Barocco, Harmony of Nations Baroque Orchestra, Ensemble Aurora, Gambe di Legno Consort und Academia Montis Regalis.

Er ist in den wichtigsten Konzertsälen von Europa, Asien und den USA aufgetreten, z. B. Lincoln Center und Carnegie Hall, New York, Barbican Center und Wigmore Hall London, Palau de la musica Barcelona, Opera City Hall Tokyo, Philharmonie de Paris, Auditorio Nacional de Música Madrid, Concertgebouw Amsterdam, Théâtre des Champs Elysées Paris, Opera House Sydney etc.

Seine Diskografie umfasst über 40 Aufnahmen bei bedeutenden Labels wie Sony, Decca, EMI-Virgin, Brilliant Classics, Naïve, Deutsche Harmonia Mundi und Erato.

Von 2014 bis 2018 trat er auch als tutor für Violone und Kontrabass im Rahmen der „Akademie für Alte Musik Bruneck” in Erscheinung.

Riccardo Coelati Rama betätigte sich ebenfalls als Herausgeber von Wiederentdeckungen der Kontrabassliteratur bei der Verlagsreihe „16 PIEDI“ (Musedita).

Pietro Prosser, Laute

Nach seinem Diplom in klassischer Gitarre widmete sich der Italiener Pietro Prosser einem ausgiebigen Lautenstudium an der Civica Scuola di Musica di Milano, am Konservatorium von Parma und am Conservatorio Santa Cecilia in Rom bei Andrea Damiani.

Prossers Spezialisierung auf die Generalbass-Praxis mit seiner besonders differenzierten Ausführung manifestiert sich in der regelmäßigen Zusammenarbeit mit Renaissance- und Barockensembles wie z. B. Academia Montis Regalis, Ensemble Zefiro, La Venexiana, I Solisti Veneti, Venice Baroque Orchestra, Piccolo Concerto Wien, Collegium 1704 (Prag) und Divino Sospiro (Lissabon).

Einspielung der Doppelkonzerte für Mandora, Maultrommel und Streicher von Johann Georg Albrechtsberger (ORF Alte Musik).

Einladung als europäischer Vertreter beim International Lute Meeting in Athen, zusammen mit den berümtesten Oud-Spielern der arabischer Kultur.


Er absolvierte ebenfalls ein Musikwissenschaftsstudium an der Università degli Studi di Pavia bzw. der Scuola di Paleografia e Filologia Musicale di Cremona.

Pietro Prosser gilt als einer der führenden internationalen Experten für die Erforschung des Repertoires für Mandora und Calichon und widmet sich dem Quellenstudium der Calichon- und Lautentabulaturen im Gebiet der ehemaligen habsburgischen Länder.

Er unterrichtet Laute am Konservatorium in Trient.

Takashi Watanabe, Cembalo

Nach seinem Diplom am Tokyo College of Music absolvierte Takashi Watanabe ein weiterführendes Cembalo-Studium an der Tohō Gakuen School of Music und gewann bald darauf den „Early Music Prize“ in Japan.

Nach seinem Umzug nach Europa studierte er zunächst Cembalo bei Bob van Asperen am Conservatorium van Amsterdam. 2005 ließ er sich in Italien nieder und studierte historische Orgel  bei Lorenzo Ghielmi an der Scuola Civica di Milano (Diplom 2010).

Als Gründer des Ensembles Ricreation d’Arcadia gewann er 2004 den ersten Preis des „Premio Bonporti” Rovereto unter dem Jury-Vorsitzenden Gustav Leonhardt). Seither ist das Ensemble regelmäßiger Gast bei Alte-Musik-Festivals in Italien, Österreich und Slowenien.

Takashi ist ein in ganz Europa gefragter Cembalist und Organist und tritt solistisch und als Continuo-Spieler mit bedeutenden Ensembles wie z. B. Ensemble Cordia, Ensemble Zefiro und La Divina Armonia auf.

Von 2003 bis 2008 war er Chefdirigent des „Handel Festival Japan” in Tokyo. Seine zahlreichen Aufführungen von Händel-Opern und Oratorien erhielten großen Zuspruch.

Seine erste Solo-Einspielung, Bachs Goldberg-Variationen, gewann diverse Preise.

Seit 2013 unterrichtet Takashi Watanabe Cembalo und historische Aufführungspraxis an der Hochschule der Künste Bern.

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