Sanssouci

 

Eine frühsommerliche Nachtmusik aus dem Lustschloss Friedrichs II.



Solo-Sonaten, Trios und Quartette von Joh. Seb. Bach, Joh. Gottlieb Janitsch, Friedrich II., Carl Ph. Emanuel Bach, Joh. Joachim Quantz, Joh. Gottlieb Graun u. a.

1745 ließ sich der preußische König Friedrich II. nach eigenen Skizzen das Potsdamer Sommerschloss „Sanssouci“ erbauen, das rein für seine privaten Bedürfnisse bestimmt war. Dort widmete sich der kunstinteressierte Monarch neben literarischen Tätigkeiten (wie etwa einer engen Korrespondenz mit Voltaire) vor allem seiner besonderen Neigung für die Musik; er galt selbst als ausgezeichneter Flötist und talentierter Komponist und versammelte bedeutende Musikerpersönlichkeiten an seinem Hof.

Carl Philipp Emanuel Bach, einer der königlichen Hofmusiker, arrangierte 1747 ein Treffen mit seinem Vater Johann Sebastian Bach. Im Zuge dessen schrieb Bach sein berühmtes Musikalisches Opfer über das von Friedrich vorgegebene „Königliche Thema“.

Im intimen Rahmen der Kreativwerkstatt entsteht die Atmosphäre eines „privaten“ Konzerts, unprätentiös und exklusiv zugleich, das an den vergnüglichen Zweck der vorgetragenen Musik anknüpft: abwechslungsreiche Unterhaltung einer königlichen Gesellschaft auf höchstem Niveau!


PROGRAMM:


Friedrich II. (Berlin, 1712 – Potsdam, 1786):
Sonate in c-moll für Flöte und Basso continuo
arrangiert für Flöte, Oboe, Violine e Basso continuo
Recitativo/Arioso – Andante e cantabile – (Alla breve)               

Johann Sebastian Bach (Eisenach, 1685 – Leipzig, 1750):
Musikalisches Opfer BWV 1079
Thema Regium flauto solo                               
Canon 1 a 2 (Cancrizans) cembalo solo                       
Canon 3 a 2 Per motum contrarium oboe, violino, viola da gamba       
Fuga canonica in Epidiapente flauto e cembalo                   
Canon a 4 (10) flauto, oboe, violino, viola da gamba, cembalo                                   
Johann Gottlieb Janitsch (Schweidnitz, 1708 – Berlin, 1763):
Suonata a quattro in F-dur für Flöte, Oboe, Violine und Basso continuo
Adagio ma non troppo – Allegro non tanto – Allegretto               

Carl Philipp Emanuel Bach (Weimar, 1714 – Hamburg, 1788):
Sonata a flauto solo in a-moll
Allegro                                       

Johann Joachim Quantz (Scheden/Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg – Potsdam, 1773):
Triosonate für Oboe, Violine und B. c. in g-moll
Largo – Allegro – Andante – Presto assai                   

Fortunato Riedel:
Quartett in d-moll für Flöte, Oboe, Violine und B. c.
Largo – Allegro –Allegro                               

Johann Gottlieb Graun (Wahrenbrück, ca. 1703 – Berlin, 1771):
Trio à cembalo, viola da gamba e basso in C-dur, Wendt 87
Adagio   
                                   
Johann Christian Bach (Leipzig, 1735 – London, 1782):
Quintett in D-dur für Flöte, Oboe, Violine, Viola da gamba und obligates Cembalo
Allegro – Anndantino – Allegro assai                       


Konzertdauer ca. 1 ½ Stunden mit Pause